Uwe Lehmann
Multimedia Producer
Kontakt
Uwe Lehmann
Schleswiger Straße 20
24392 Süderbrarup, Germany
Tel. +49 1577 7196878
info@photographiemanufaktur.de
www.photographiemanufaktur.de
Vita
1964 geboren in Kassel
1983 – 1986 Studium Mathematik, Sport und freie Kunst (Gesamthochschule Kassel)
1986 – 1987 Ausbildung an der Hamburger Fotoschule
1987 – 1990 freie journalistische Arbeiten sowie Fachberater für Kamera-, Video- und Labortechnik
1990 – 2004 Fachberater für Foto/Optik und Computertechnik sowie (ab 1998) leitende Funktion im Abteilungsbereich Multimedia
2000 Gründung der eigenen Agentur „Multimedia Services“
Aufträge in den Bereichen Medienberatung, Photo- und Webdesign, Softwareentwicklung und Programmierung
2000 – 2004 (nebenberufliches) Studium Multimedia Production (Bachelor of Arts) an der Fachhochschule KIel
2005 Erweiterung des Unternehmens um die Photographie I Manufaktur
seit 2005 Berater für Existenzgründung und Unternehmensförderung bei der IHK zu Kiel
Ausstellungen
1987 Preisträger „Nordhessische Jugendfototage“, Haus der Jugend, Kassel
1987 „Mission Multivision“ – Multimediaperformances im Rahmen des kulturellen Beiprogramm zur d8 (Documenta VIII / Kassel)
2012 „Spoken Words“, Deutsch-Amerikanisches Institut, Heidelberg
2012 „Unter Druck“, Merkur Galerie, Kiel
2014 „Spoken Words“, Antiquariat Diderot, Kiel
2016 “Art ist…”, Merkur Galerie, Kiel
2018 “LIchtbildmomente”, Merkur Galerie, Kiel
2024 „Photographic Art overvomes Boundaries“ Wittkielhof sowie Gut Gelting
Aussage
Im Norden zuhause und trotzdem gesprächig und ein Netzwerker durch und durch. Privat mittlerweile Opa von vier Enkelkindern, Lego-Nerd und passionierter Photograph, Bogenschütze und Freund einer gepflegten Partie Dart oder Backgammon. Nach mehr als 30 Jahren in der Stadt genießen wir nun das Landleben in vollen Zügen und ich werde vielleicht sogar noch ein richtiger Gärtner.
Seit meiner Ausbildung zum Photographen Mitte der 1980er und meinem Studium zum Multimedia Producer in den frühen 2000er Jahren prägen visuelle und multimediale Erzählweisen meine Arbeit. Das Studium hat mir dabei nicht nur weitere technische Fähigkeiten vermittelt, sondern auch mein Verständnis für die konzeptionelle und ästhetische Dimension der Kunst geschärft. Durch diese Kombination aus technischer Präzision und künstlerischem Ausdruck bin ich in der Lage, Werke zu schaffen, die sowohl visuell ansprechend als auch inhaltlich tiefgründig sind. (#hoffentlich)
Würde ich eine Kamera mit mir herumtragen, wenn ich Geschichten schreiben könnte?“
Dieses Leitbild spiegelt seit je her meine Überzeugung wider, dass jedes Bild, jede Installation, jede künstlerische thematische Auseinandersetzung eine Geschichte trägt – eine, die es wert ist, erzählt zu werden.
Für mich ist Kunst eine Brücke zwischen Menschen, Orten und Disziplinen. Mich leitet der Glaube, dass die Kunst durch Austausch und Dialog wächst. Die kulturelle und landschaftliche Vielfalt Schleswig-Holsteins und Dänemarks inspiriert mich nahezu täglich, die Verbindung zwischen Menschen, Natur und Technologie zu ergründen. Meine Photographien laden dazu ein, die Welt um uns herum aus neuen Perspektiven zu betrachten und die subtilen, oft übersehenen Verbindungen zwischen verschiedenen Elementen unseres Alltags zu erkennen.
Die Möglichkeit, mich bei “Kunst im Norden“ mit anderen Künstlerinnen und Künstlern auszutauschen, zu lernen und gemeinsam Neues zu schaffen, empfinde ich als ungemein bereichernd. Ebenso möchte ich meine Erfahrungen und Perspektiven teilen und so dazu beitragen, das kulturelle Angebot des Netzwerkes aktiv mitzugestalten.
Künstliche Intelligenz und Fotografie – ein Widerspruch?
„In den letzten Jahren hat Künstliche Intelligenz (KI) die Kunstwelt stark beeinflusst. Als Künstler fasziniert mich das Zusammenspiel zwischen menschlicher Kreativität und maschineller Generierung. Die Technologie erweitert unsere Vorstellungskraft, wirft aber auch Fragen zur Rolle des Künstlers in einer automatisierten Welt auf, wie der nach Urheberrechten, ethischen Grenzen und Grundsätzen oder dem Verlust der ”menschlichen Handschrift“ in der Kunst.
Ich sehe in der Arbeit mit KI eine Chance, künstlerische Grenzen zu erweitern und neue Ausdrucksformen zu finden. Die Algorithmen bringen unerwartete Ergebnisse, die herausfordern, meine Rolle als Künstler neu zu definieren. Dabei bleibt es mir wichtig, die Kontrolle über den kreativen Prozess zu behalten und KI als Ergänzung, aber niemals als Ersatz, zu sehen.“
Süderbrarup im März 2025